Lage

Die Weinbaugemeinde Milovice liegt am nordöstlichsten Rand des Landschaftsschutzgebietes Pálava ungefähr 10 km nordöstlich von Mikulov.

Geschichte

Die alte slawische Siedlung gehörte ursprünglich zur Königsburg Děvičky (Maidenburg). Ihr ältester, überlieferter Name Milwitz stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahre 1332 ging das Dorf in den Besitz der Familie Liechtenstein über. Das Dorf wurde durch Kriegsereignisse stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Dreißigjährigen Krieg gingen drei Viertel der ursprünglichen 44 Bauernhöfe verloren. Überhaupt gehörte die Gemeinde zu den meistbetroffenen Dörfern der Herrschaft von Mikulov.

Kulturdenkmäler

Im Ort gibt es gleich mehrere interessante Kulturdenkmäler. Sein Wahrzeichen ist die im 17. Jahrhundert erbaute, kleine Oswald- (Gotthard-)Kirche. Unweit davon stehen die denkmalgeschützte, vom Grundriss her äußerst interessante und ungewöhnliche Johannes-Nepomuk-Kapelle und der Bildstock an der Strasse nach Pavlov. Beachtung verdient auch das aus dem 17. Jahrhundert stammende Tor des Dorffriedhofes mit enaissanceelementen.

Natur

Die Gemeinde liegt am Rand einer, heute vom Stausee Nové Mlýny überschwemmten Auenlandschaft des Flusses Thaya und reicht in das nationale Naturschutzgebiet Křivé jezero (Krummer See) hinein, das die für das Augebiet typischen Hartholzbestände, Wiesen und Stillgewässer umfasst. Das sich südwestlich der Gemeinde erstreckende Hügelgebiet fällt unter das Landschaftsschutzgebiet Pálava. Die südlich von Milovice befindlichen, wärmeliebenden Eichen- und Eichen-Hainbuchen-Mischwälder des gleichnamigen Waldes von Milovice wurden wegen der Steppenvegetation und wegen der geschützten Tier- und Pflanzenarten zum Naturschutzgebiet Milovická stráň (Hang von Milovice) erklärt.

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