Lage

Die Weinbaugemeinde Březí befindet sich ca. 6 km nordwestlich von der Stadt Mikulov, direkt an der Grenze zu Österreich.

Geschichte

Die Gemeinde Březí wurde von den deutschen Ansiedlern in der Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet – damals haben sich hier ähnlich wie in der gesamten grenznahen Region Südmährens die deutschen Ansiedler niedergelassen. Wahrscheinlich Ende des 15. Jahrhunderts wurde jedoch das Dorf verlassen und erst nach 1576 wieder besiedelt. In der Vergangenheit wurde das Dorf vor allem durch die Herstellung von Knöpfen und Haarnetzen und das Nähen von Handschuhen bekannt. Über die ganze Zeit lebten hier auch ausgezeichnete Winzer. Die Gemeinde hat einen regen Handel mit Wien betrieben – es wurden insbesondere Gurken, aber auch viel Obst, Gemüse und Bohnen (Fisolen) bis nach Wien verbracht.

Denkmäler und Sehenswürdigkeiten

Das Dorf wird von der Kirche des Heiligen Johannes aus den Jahren 1691–1696 dominiert. Diese Kirche steht zusammen mit dem hiesigen Pfarrhaus und dessen bemerkenswerten Eingangstor und dem dazu gehörenden wirtschaftlichen Anwesen unter Denkmalschutz. In der Kirche befindet sich wohl der größte Leuchter seiner Art in ganz Tschechien – seine Höhe beträgt 4 m, der Durchmesser des unteren Rings misst 2 m. Der Leuchter besteht aus insgesamt 13 684 Kristallhängern. Ferner stehen auch die Statuen des Heiligen Florian und des Heiligen Johannes Nepomuk sowie die kleine Kapelle an der Straße nach Mikulov unter Denkmalschutz. In der Umgebung findet man zahlreiche Armeebunker aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg – diese Bunker wurden Ende der 30er Jahre als Teile der Grenzbefestigungsanlage gegen die Armee Hitlers gebaut.

Kulturelle Traditionen

Zu erwähnen sind insbesondere die traditionelle Kirmes, die Weinausstellung im März sowie das gemütliche Beisammensein in der Vorweihnachtszeit mit Zimbalmusik.

Natur

Das Kataster der Gemeinde wird von den südlichen Ausläufern der Berge Dunajovické kopce berührt, die unter Denkmalschutz stehen. Hier kann man zahlreiche Gewächse der Rasensteppe sowie Steppenbrachen mit vielen wertvollen und geschützten Pflanzen- und Tierarten vorfinden. Die ehemals weitläufigen Sandbänke östlich der Gemeinde sind heute von Akazienwäldchen bedeckt.

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