Burg Brumov

významnost: 4
Die Burg Brumov gehört zu den wichtigsten Lokalitäten Ostmährens und ist gleichzeitig eine der ältesten Burgen in unseren Ländern.

Öffnungszeit innerhalb der Saison

abBisPause abPause bis
Po
Út9:0017:0012:0013:00
St9:0017:0012:0013:00
Čt9:0017:0012:0013:00
9:0017:0012:0013:00
So9:0017:0012:0013:00
Nein9:0017:0012:0013:00

Typ der Sehenswürdigkeit oder der Kultureinrichtung

Hrad / tvrz

die Adresse

Hrad Brumov
Brumov
763 31 Brumov-Bylnice

Kontakt

Telefon: +420.731468115, 577330138
fax: +420.577305112

Sprachen - Kommentar des Begleiters

anglický, český

Die Burg Brumov liegt auf dem westlichen Rand der Stadt Brumov, bei der Straße Nr. 57 Richtung Slowakei. Sie ist auf einem Ausläufer des Gebirgskamms aufgebaut, um sie herum fließen zwei Bäche, die in den Fluss Brumovka zusammenfließen.

Die Burg Brumov bewachte von der mährischen Seite aus den Vlárský-Pass, durch den der Handelsweg aus Mähren nach Ungarn führte. Die archäologische Forschung, seinerzeit die größte in der Tschechoslowakei, begann auf der Burg im Jahre 1977. Es wurden mehrere Fluren und Küchenfundamente, Pfeilerüberreste von einer Fallbrücke, ursprünglicher Natursteinpflasterboden und der Turm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts gefunden. Diese Stelle wurde bereist im 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung besiedelt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts unter der Regierung des Marktgrafen Vladislav Jindřich wurde eine Steinburg aufgebaut. In der Zeit stellt sie bereist eine wichtige Festung des Königs Přemysl Otakar II. im Kampf gegen die Ungarn dar. Eine große Änderung verzeichnete die Burg im 15. Jahrhundert, als das mächtige befestigte System gebaut wurde. In der Zeit der Hussitenkriege in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts wird die Burg zum Hussiten-Zentrum im Ostmähren. Hier haben Kämpfe in Anwesenheit des Königs Siegmund stattgefunden, aber die Burg wurde wahrscheinlich nicht erobert. Im Jahre 1426 war die Burg im direkten Besitz des Königs Siegmund und von hier aus wurden Ausfälle nach Ungarn unternommen. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde Mähren Zeuge eines weiteren Kriegskonflikts zwischen dem tschechischen König Georg von Poděbrady und dem ungarischen König Mathias Corvinus. In den Jahren 1468–1469 wurde die Burg erobert und ihre Eigentümer wurden die Anhänger von Corvinus die Familie Podmaničtí aus Podmanín. In der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts kam es zu einem radikalen Umbau der ganzen Burg, die in einen bequemen Herrensitz verwandelt wurde. Sie wurde zu einer Festung, die erfolgreich allen Angriffen widersteht. In dieser Zeit wird die untere Burg mit dem Graben und mit der Pfeilersteinbrücke gebaut. Im Jahre 1663 drangen die tatarischen und türkischen Heere nach Mähren durch. Bei der Verteidigung sind viele Walachen gefallen und das ganze Ostmähren wurde ziemlich verwüstet. Das Städtchen Brumov wurde ganz vernichtet, nur die Burg hielt stand. Da sich die türkischen Feldzüge wiederholten, wurde die Burg auf Befehl des Kaisers das Hauptverteidigungszentrum der ostmährischen Grenze. Im Jahre 1760 brannte die Burg aus. Dank der Forschung können wir heute auf der Burg erhaltene Keller der oberen Burg aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts bewundern. Auch ältere Teile der Burg aus dem 14. Jahrhundert blieben erhalten. Die Burg ist in der Verwaltung der Stadt Brumov-Bylnice. Seit dem Jahre 2000 ist die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich. In den Kellerräumlichkeiten der oberen Burg ist eine ständige Exposition über die Geschichte der Burg mit wertvollen archäologischen Funden und eine Exposition des Landschaftsschutzgebietes Bílé Karpaty. Seit dem Jahre 2005 ist die Fotogalerie geöffnet.

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