Judenviertel

Mikulov
významnost: 3

die Adresse

Židovská čtvrť
Synagoga, Husova 1
692 01 Mikulov

Schon seit dem 15. Jahrhundert prägte die jüdische Gemeinde die Entwicklung und das Leben in der Stadt. Das Viertel bestand aus 317 Häusern, die sich in schmalen, winkeligen Gassen unterhalb des Schlosses drängten. Darin gab es auch eine Talmudschule, in der zahlreicher jüdische Gelehrte und Rabbiner unterrichteten. Zur Zeit seiner größten Entfaltung lebten 3500 Juden in Mikulov. Ihnen standen 12 Synagogen und Bethäuser zur Verfügung. Das war fast genauso viel wie in Prag. Leider blieb nur die Obere Synagoge erhalten, die heutzutage als Ausstellungs- und Konzertsaal dient. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wirkte auch der legendäre Rabbi Jehuda ben Bezal´el Löw hier, der den Prager Golem konstruiert haben soll.

Der Jüdische Friedhof von Mikulov zählt hierzulande zu den ältesten jüdischen Begräbnisstätten. Der älteste der 4000 erhaltenen Grabsteine stammt aus dem Jahre 1605, der Friedhof ist noch älter. Der sog. Rabbinerhügel ist die letzte Ruhestätte der gelehrten Rabbiner, zu deren Gedenken heute noch Juden aus aller Welt hierherkommen, um sie zu ehren.

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